Ein weltberühmter Maler wird während seiner ausverkauften Retrospektive in Paris tot in seinem verschlossenen Atelier aufgefunden. Sein letztes Gemälde — geschätzte 30 Millionen wert — wurde in Fetzen geschnitten. Wer zerstörte das Meisterwerk und seinen Schöpfer?
Donnerstag, 17. April — die Hahn Galerie an der Avenue Matignon, eine der renommiertesten Galerien für zeitgenössische Kunst in Paris. Der Anlass: die Eröffnungsnacht von „FORGE: Dreißig Jahre“, eine umfassende Retrospektive des Werks von Maximilian Forge, dem kommerziell erfolgreichsten lebenden Maler Frankreichs.
Zweihundert der mächtigsten Figuren der Kunstwelt füllten die drei öffentlichen Etagen der Galerie — Sammler, Museumsdirektoren, Kritiker, Prominente und Künstlerkollegen. Unter den Schienenstrahlern floss der Champagner. Die Ausstellung zeigte 87 Gemälde aus Maximilians gesamter Laufbahn, von seiner rohen frühen Street-Art bis zu der leuchtenden Serie „Camille in Light“, die ihn zu einem Namen gemacht hatte, den jeder kannte.
4 Personen hatten die Mittel, das Motiv oder die Gelegenheit. Nur eine von ihnen ist der Täter.
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Die Beweisakten: Vergiftetes Weinglas, Unsignierte Leinwände im privaten Tresorraum, Überwachungsaufnahmen der Galerie, Quittung eines Chemikalienversands, Privates Tagebuch des Opfers
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